Neid ist geil!

#Mypersonalhacks

Hallo, meine Lieben!

Kennt Ihr das auch? Ihr seht andere Menschen in einer bestimmten Situation und denkt Euch: „Toll, warum haben die es so gut und ich nicht?!“ Plötzlich seid Ihr traurig, fühlt Euch frustriert, wütend, resigniert…Oder Ihr lest etwas über jemanden, der EUER Traumleben führt und denkt Euch: „Wie kann ich DAS bloß schaffen?“ Vielleicht sind es auch gar keine bestimmten Anlässe, möglicherweise spürt Ihr nur immer wieder mal so eine:“Die-Welt-hat-heute-einen-ernstzunehmenden-Gegner-Stimmung“ Und Ihr wisst eigentlich gar nicht, warum Ihr so verdammt mies drauf seid?

Heute möchte ich hier mal für all die Gefühle eintreten, die leider immer als „negativ“ betrachtet werden: Neid, Traurigkeit und auch Wut. Es heißt immer, wir sollen „positiv“ sein aber das wäre doch eine gewaltige Lüge, denn kein Mensch ist stets und ständig positiv, geduldig und fröhlich! Wenn wir Gefühle, wie Neid, Traurigkeit und Wut leugnen, dann führt das dazu, dass wir damit richtigen Schaden anrichten-nämlich in uns.

Stattdessen genau anzuschauen, warum diese Gefühle akut vorhanden sind, kann uns den Weg dafür ebnen, unsere innere Unzufriedenheit zu verwandeln. Das ist viel effektiver, als die so genannten „schlechten“ Gefühle zu ignorieren oder mit positivem Denken zu überspielen.

Das wurde mir selbst erst kürzlich wieder bewusst. Ich litt an einer akuten „allgemeinen Miesepetrigkeit“. Ich war traurig, aber auch gleichzeitig wütend und frustriert. Dann dachte ich mir: „Warum um alles in der Welt bin ich eigentlich so unerträglich schlecht gelaunt?“ Und da kamen mir lauter Gedanken dazu:

  • Ich würde gern dies erreichen
  • Ich habe jenes noch nicht geschafft
  • Wenn bestimmte Dinge sehe, dann fühle ich mich dabei…
  • Eigentlich hätte ich gern, dass mein Leben…ist, doch das geht momentan nicht…etc.pp

Nehmt Euch selbst ernst!

Wenn es Euch auch so geht, dann nehmt jeden einzelnen dieser Gedanken und stellt Euch dazu eine einfache Frage: Was löst das in mir aus? Die Antworten, die Ihr daraufhin findet, sind der Schlüssel dazu, die Ursachen für Euren Frust, Traurigkeit und Wut  zu beseitigen. Das hat zwei Vorteile:

  • Ihr beginnt, Euch bewusst zu machen, was Ihr braucht und könnt es so in Euer Leben integrieren-und noch viel wichtiger:
  • Ihr löst Neid, Traurigkeit und Wut auf diese Weise dauerhaft auf und vermeidet so, dass sie

sich in Euch aufstauen und in ernstere Zustände führen können.

 

Merke: Nichts ist auf Dauer gefährlicher, als sich selbst zu ignorieren!

Schreiben hilft!

Am besten funktioniert sowas schriftlich. Nehmt Euch für jeden Eurer Gedanken ein Blatt Papier und schreibt auf, wie oft er auftaucht, in welchen Situationen und was er mit Euch macht.. Dann sucht nach Lösungen. Auch wenn wir davon überzeugt sind, dass Dinge momentan für uns nicht möglich sind, findet sich doch irgendwie immer ein Weg, wenn wir nur gründlich genug überlegen.

Ich zum Beispiel möchte endlich ausgewogener leben. Meine ersten Gedanken dazu waren: „das geht im Moment nicht, andere Dinge sind wichtiger, ich habe zu viel zu tun!“

Als ich darüber nachdachte, wurde mir klar, dass ich Möglichkeiten finden kann, regelmäßig dafür zu sorgen, dass ich auch mal den Kopf frei bekomme und den für mich so wichtigen Ausgleich erreiche.

Seit ich diese Methode nutze, finde ich die unangenehmen, schmerzlichen Gefühle toll, denn sie zeigen mir, was mir noch fehlt. Sie sind wie ein guter Freund, der einen anständig ins Kreuz tritt und sagt:“Na los, mach schon, bring das in Ordnung und keine Ausreden mehr“!

Letztendlich tragen sie dazu bei, mich glücklicher zu machen. Wenn wir die so genannten „schlechten Gefühle“ auf diese Art anerkennen und berücksichtigen, dann werden sie zu unseren wertvollsten Führern.

 

Eure Felicitas

 

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