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Warum so viele Menschen Angst vor dem Alleinsein haben

Hallo, meine Lieben!

Habt Ihr Euch schon mal gefragt, warum so viele Menschen regelrecht Angst davor haben, allein zu sein?

Mir begegnen sie jeden Tag, die Menschen, die an ihren Mobiltelefonen hängen, wie die Ertrinkenden. Es macht mir den Eindruck, als wollten sie damit sagen: Seht her, ich bin ja so begehrt. Es scheint fast, als wäre es für sie das Schlimmste, wenn jemand dächte, sie hätten niemenden, mit dem sie reden können.

Überall  ist nur von „Gemeinschaft“ die Rede und davon, dass man nur „gemeinsam etwas erreichen könne“. Viele Menschen scheinen andere regelrecht zu brauchen. U.a.:

  • Um Ziele zu erreichen
  • Um jemanden bei sich zu haben
  • Um nach des anderen Meinung zu fragen, damit sie einen „Vergleich“ haben zu ihrer eigenen
  • Um sich Restaurants, Kitas, Ärzte etc… empfehlen zu lassen

Wenn ich allein unterwegs bin, so wie gerade kürzlich an Silvester, dann werde ich sofort von jedem angesprochen und in ein Gespräch verwickelt.

Es ist, als ob man einen Einzelgänger nicht ertragen kann.

Warum sind Menschen so verunsichert, wenn sie einem Einzelgänger begegnen?

  • Die meisten Leute denken tatsächlich, Alleinsein wäre ein Makel. Im Social Media-Zeitalter haben auch die Allerwenigsten gelernt, mit sich selbst zurecht zu kommen. Ein Leben rund um „sharing with friends“ ist alles, was sie kennen
  • Zudem herrscht das Vorurteil, jemand, der allein ist, sei ein Freak, mit dem niemand etwa zu tun haben will
  • In meinem Alltag ist es mir oft passiert, dass ich diskriminiert wurde. Menschen schauten mich schief an, waren irritiert oder versuchten sofort, mich zu „integrieren“.

Früher war ich wütend-heute bin ich nachsichtig

Natürlich nervt mich die plumpe Art mancher Leute noch immer-insgesamt  bin ich heute aber nachsichtiger mit Menschen, die sich seltsam verhalten, mich misstrauisch beäugen, unhöflich sind etc…

Wenn mir so jemand gegenübersteht, dann denke ich mir immer, dass aus seinem Verhalten die pure Angst und Abwehrhaltung spricht, denn die meisten würden lieber in einer ungesunden oder richtig schlimmen Beziehung bleiben, als auf sich gestellt zu sein-unser evolutionsbiologisches Erbe.

Sie befürchten, dass sie nicht fähig sind, ein Leben allein zu bewältigen.

Neulich sprach ich mit einem Taxifahrer darüber. Er meinte: „Allensein erfordert Stärke und die meisten Menschen sind zu schwach dazu“.

Das halte ich für plausibel.

Solo ist das neue sexy!

Wenn  all diese Menschen wüssten, wie schön es ist, bei sich selbst und in sich selbst zuhause zu sein, das eigene Leben autark führen zu können, andere Personen nicht zu brauchen, sondern bewusst zu wollen-und auch das: Handverlesen-dann würden sie vielleich ihre Angst verlieren und feststellen, dass jemand, der gelernt hat, Selbstbewusst und selbstständig  im Leben zu stehen, seine Angelegenheiten allein zu regeln, auszugehen oder zu reisen ohne, dass jemand bei ihm ist,  sich eine eigene Meinung zu bilden und so ein Urteilsvermögen zu entwickeln,  eine viel höhere Lebensqualität hat, als jemand, der das nicht kann und das bringt Vorteile in jedem Lebensbereich!

Angst ist eine schlechte Ratgeberin, denn sie legt uns Fesseln an und raubt uns unsere Freiheit.

Denkt mal darüber nach…

 

Herzlich

Eure Felicitas

 

 

 

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