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Wie Dir Achtsamkeit dabei hilft, das Alleinsein zu genießen

Kannst Du Dich noch an Deine Kindheit erinnern?

Als Du beim Spielen Zeit und Raum vergessen hast?  Wie hast Du Dich dabei gefühlt?

Ich kann mich noch gut daran erinnern und ich habe mich dabei entspannt gefühlt und war völlig eins mit mir selbst…

Leider geht uns als Erwachsenen diese Eigenschaft in der täglichen Hektik verloren-schade! Ich entdecke sie gerade wieder. Seit kurzem absolviere ich ein 8-Wochen Achtsamkeitstraining. 

Eine der ersten Übungen war es, sich hinzusetzen und 10 Minuten lang eine Atem-Meditation zu machen. Mit offenen Augen, das war die Herausforderung dabei.

Als ich im Workbook diese Anweisung für die Hausaufgabe fand, war ich zunächst nicht begeistert! Persönlich kann ich besser mit geschlossenen Augen meditieren, weil es mir hilft, die Außenwelt wirklich auszublenden und bei mir zu sein. Dennoch versuchte ich es-und war überwältigt!

Was passiert, wenn Du eine Achtsamkeitsmeditation machst

Der Effekt ist spektakulär! Du wirst:

  • Sehr ruhig
  • verbindest Dich mit Dir selbst und lernst, Dich wieder wahrzunehmen 
  • lernst, völlig im Hier und jetzt zu verbinden und im Augenblick aufzugehen
  • Wirst konzentrierter und entspannter
  • Kannst Dich in Stress-Situationen schneller zurückholen
  • Kannst Dich Unangenehmem besser stellen, weil Du jederzeit ein Tool zur Verfügung hast, um Dich mit Dir selbst zu verbinden und so in die Ruhe zu kommen
  • Du wirst viel ausgeglichener

Warum sehr viele  Menschen das Alleinsein nicht aushalten können

Leider ist es heutzutage so, dass die meisten Leute Angst vor dem Alleinsein haben, weil sie nichts mit sich anzufangen wissen. Anstatt sich Zeit zu nehmen, sich selbst kennen zu lernen, flüchten sie ins Außen und ernten dafür auch noch gesellschaftliche Anerkennung, weil man  sich in unserer modernen Gesellschaft fast nur noch über Gemeinschaft definiert. Man weiß nicht mehr, wer man ist, wenn keine Community um einen herum ist, zu der man gehören kann. Auch die Furcht davor, sich selbst zu begegnen und Dinge zu spüren, die einen aus der Bahn werfen, spielt eine große Rolle.

Die Stille kann den Ungeübten erschlagen…

Ich verstehe das sehr gut, denn während meiner Auszeit in einem Kloster, damals , als ich gerade meinen Ehemann verloren hatte, ging es mir auch so, dass ich die Stille kaum aushielt und ich brach dann auch ab. Kein Radio, kein Fernseher, kein Computer, kein Telefon. Nur lesen oder laufen oder Fahrrad fahren. Was normalerweise kein Problem für mich gewesen wäre, weil ich Unterhaltung zwar mag und will, jedoch nicht brauche, war während dieser Zeit für mich unerträglich.

Heute als Achtsamkeits-Praktizierende hätte ich damit kein Problem mehr. Über unseren Atem können wir  uns  jederzeit mit dem Moment verbinden und wunderbare Dinge erfahren:

  • wir spüren uns selbst 
  • über achtsames Essen lernen wir wieder richtig zu genießen
  • Meditation mit offenen Augen macht uns bewusst, wie viel Schönes es um uns herum gibt, für das wir unendlich dankbar sein können
  • Achtsamkeit lehrt uns Respekt und Wertschätzung für alles, was wir haben
  • Wir werden ruhiger, gelassener und geduldiger, lernen, dass  wir  innere Zustände verlassen können, wenn sie uns nicht gut tun
  • Wir werden bescheiden und entwickeln wieder ein Fülle-Bewusstsein

Achtsamkeit und Entspannung-wo ist der Unterschied?

  •  Achtsamkeit bedeutet, komplett in der Gegenwart anzukommen und nichts  außer dem wahrzunehmen, was gerade ist. Es bedeutet, sich selbst intensiv zu spüren, den Augenblick intensiv zu spüren.

Der Rapper Cro hat das mal in einem seiner Texte sehr treffend beschrieben. Dort hieß es sinngemäß: „Wir sind ständig auf der Jagd nach dem perfekten Moment und wenn er dann da ist, sind wir zu beschäftigt damit, ihn für Social Media zu dokumentieren und dann ist er vorbei, ohne, dass wir ihn selbst bewusst genießen konnten“

  • Entspannung bedeutet, sich durch Meditation mit inneren Bildern, Autogenes Training oder Progressive Muskelentspannung etc. in bewusst in einen Entspannungszustand zu versetzen.

Merke: Entspannung ist zwar ein Nebeneffekt von Achtsamkeit aber sie ist nicht die Achtsamkeit selbst, während Entspannungstraining dazu dient, sich in einen Entspannungszustand zu versetzen.

Warum wir wieder mehr Achtsamkeit in unserem Leben brauchen

Sei mal ehrlich: Wie läuft Dein typischer Tag ab?  Wahrscheinlich quälst Du Dich morgens müde aus dem Bett, schlingst hastig und im Stehen Dein Frühstuck rein und  kippst einen Kaffee hinterher, während Du in Gedanken  bereits im Büro bist und an die tausend Dinge denkst, die anstehen-oder noch schlimmer: Du frühstückst gar nicht, stürzt morgens aus dem Haus, schaltest Deinen inneren Motor von null auf hundert ohne Treibstoff und brauchst am Tag vier, fünf Energydrinks, um ihn überhaupt durchzustehen. Du tust ständig mindestens zwei Dinge gleichzeitig und hältst das für normal, weil Dir vom Internet und Deinem Umfeld eingeredet wurde, dass „multitasking total normal ist und man das können muss“, während Du eine E-Mail  am Computer schreibst, hast Du nebenher immer ein Auge auf dem Display Deines Mobiltelefons und checkst die Nachrichten, beantwortest Anrufe etc.pp…

Hey! Das musst Du bringen, sonst bist Du ein Loser!

Abends geht der Stress genauso weiter: Du schleppst Dich nach der Arbeit in Deinen Fitnessclub, wo Du mit all dem Koffein im Blut ein, zwei Stunden lang anstrengendstes Cardio-Training absolvierst und am Wochenende willst Du Dir ja auch von niemandem sagen lassen, Du seist eine langweilige Schlaftablette-also gehst Du mit Deinen Freunden natürlich feiern und der Haushalt will auch erledigt werden…

Na? Wie liest sich das für Dich? Wunderst Du Dich gerade darüber, dass Du nicht schon längst in der Klinik gelandet bist?

Mach Schluss mit Gemeinschsaftszwang, Multitasking und Dauerstress-Dir zuliebe!

Ich möchte Euch alle herzlich dazu einladen, es selbst mal zu versuchen mit dem Achtsamkeitstraining! Ihr werdet erstaunt sein, was Euch das bringt.

Wenn Ihr über Achtsamkeitstraining lernt, Euch wieder wahrzunehmen-was Euch gut tut, was Euch schadet, wo Eure persönlichen Grenzen liegen, was Ihr wollt, was Ihr nicht wollt, dann werdet Ihr auch nicht mehr abhängig vom Außen sein, von Gesellschaft, von Meinungen und Anforderungen, Ihr werdet Eure eigenen Standards definieren und nach ihnen leben und  in Euch ruhen. Denkt daran: Jemanden zu wollen, bedeutet, aus innerer Stärke  und Freiheit heraus zu agieren-jemanden zu brauchen, weil man sich selbst nicht aushält oder aus einem gesellschaftlichen  Zwang  entsprechen „muss“  ( Einzelgänger sind Loser) ,  bedeutet, aus Abhängigkeit und  innerer Instabilität heraus zu agieren-mit den entsprechenden Nebenwirkungen. ( Gruppenzwang nachgeben, Dinge gegen Eure Überzeugung tun, Euch selbst zu verlieren etc….)

Was ist Euch lieber?

Widmet Eure Zeit dem Menschen, der es Euch zuerst wert sein sollte-Euch selbst! Verbringt möglichst viel Zeit allein und lernt Euch richtig gut kennen. Es ist das größte und wertvollste Geschenk, das Ihr Euch machen könnt.

 

Herzlich Eure

 

Felicitas#Happysolista

 

 

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