Allgemein

Rules doesn´t matter-warum Grenzen eine Illusion sind und was das für Dich heißt…

Hallo, meine Lieben! 

ich habe schon länger nichts mehr veröffentlicht, weil sich bei mir gerade im Hintergrund eine ganze Menge tut.

Originallyme bekommt ein neues Gesicht und auch sonst gibt es viele Neuigkeiten-mehr dazu in Kürze…

Nun aber zu dem, worüber ich heute mit Euch sprechen will: Seit einiger Zeit wird mein Leben gründlich durcheinandergerüttelt-bzw. mein Selbstbild. Kennt Ihr das auch, wenn Ihr die ganze Zeit gemeint habt, Ihr seid z.B. von etwas überzeugt und dann begegnen Euch Ansichten und Weltbilder, die Euch faszinieren, obwohl sie das ganze Gegenteil von dem sind, was Ihr bisher geglaubt habt? 

Warum es wichtig ist, einen Unterschied auf der Welt zu machen…

Ich bin ein großer Podcast-Fan und  immer auf der Suche nach neuen, inspirierenden Formaten. Kürzlich stieß ich über YouTube auf eine großartige junge Frau namens Pia. Auf Ihrem Kanal hatte sie jede Menge lehrreicher Videos zu den Themen Selbstliebe, Freiheit, Toleranz etc…ich sah sie mir alle an und erfuhr, dass sie mit ihrer besten Freundin Clara einen Podcast macht.  Leben lieben und Liebe leben heißt er. Es ist ein etwas anderes Format, als die üblichen Podcasts, die entweder einen Coaching-Input in Form einer Solofolge oder ein Interview im Programm haben. Diese beiden jungen Frauen machen es anders. Sie unterhalten sich eine Folge lang über ein Thema und lassen es offen. Es ist einfach ein Meinungsaustausch, aus dem sich der Zuhörer mitnehmen kann, was er gut findet. Das Gespräch zwischen den beiden regt den Hörer zum Nach- und selbst denken an…

Wie Pia und Clara mich verbessert haben…

Ich gebe zu: Pias und Claras Ansichten über  Freiheit und Toleranz findet  bei mir deshalb solche Zustimmung,  weil eigentlich bereits seit fünf Jahren meine innere Tür dafür immer weiter aufgeht. Mit ihnen habe ich zwei leuchtende Vorbilder gefunden, die eine Auffassung von Freiheit, respektvollem Umgang miteinander .Toleranz vertreten und verbreiten, die mir bereits seit langer Zeit sehr sympathisch ist. Inspiriert davon habe ich mich entschlossen, diese wunderbaren Einstellungen, die ich im Grunde bereits sehr lange teile, aktiver zu leben…

Im Ego gefangen…

Jeder von uns kennt das Thema Eifersucht in irgend einer Form. Wir sind neidisch auf die Freundin die wir hübscher, als uns selbst finden, wir fühlen einen Stich im Herzen, wenn wir in jemanden verliebt sind und mitbekommen, wie er mit anderen ebenso charmant und herzlich umgeht, wie mit uns-aber…WARUM eigentlich? Warum empfinden wir es als Kränkung? Warum würden wir am liebsten die Einzige, die Hübscheste, Klügste, witzigste etc.pp sein?

Das dunkle Ich…

Warum würden wir-mal ganz extrem ausgedrückt-am liebsten zu der Person, die unser angebeteter Traummann gerade genauso charmant und wunderbar behandelt, wie uns, hingehen und sagen:  “ Ich hasse Dich dafür, dass er Dich auch mag und ich hasse Dich dafür, das Du ihn auf dieselbe Weise anlächelst, wie ich und er es erwidert“. WARUM spüren wir diesen Impuls? Anstatt zu denken: “ Kein Wunder, dass dieser traumhafte Mann von jedem gemocht und angeflirtet wird und kein Wunder, dass er auch anderen seine Zuneigung zeigt, das finde ich schön, ich freue mich für ihn, dass er so beliebt ist und ich bin so selbstbewusst, dass ich weiß, er mag mich, weil ich ich bin-mit allem, was mich ausmacht und das macht mich konkurrenzlos, denn jede Beziehung ist individuell und speziell. Eifersucht ist eine Illusion.

Wenn Du Größe zeigst, bist Du immer der Gewinner

Wenn wir eifersüchtig sind, dann haben wir zwei Möglichkeiten. Die eine ist: Unserem dunklen Ich zu folgen und  uns leidenschaftlich in Antipathien zu ergehen, die andere ist: Wir begeben uns in die Offensive. Beispiel: Jemand ist verliebt und eifersüchtig auf eine andere Person, die ihrem Traummann nahe steht. Möglichkeit Nr. 1 : Sie könnte jetzt all ihre Zeit damit verbringen, unglücklich zu sein, sich unterlegen zu fühlen, sich wie das sprichwörtliche fünfte Rad am Wagen vorzukommen und sich in Wut und Ablehnung  gegenüber der anderen Person flüchten.  Damit täte sie aber ihrem Traummann weh, denn er mag die andere Person auch und wird in einen Konflikt gestürzt, ist gezwungen, zu wählen, mit WEM er Zeit verbringt und hat letztlich immer einer der beiden Personen gegenüber ein schlechtes Gewissen.

Hass will Zerstörung-Wut will Veränderung

Oder: Sie ändert ihre Betrachtungsweise, geht in die Offensive,  geht aufrichtig auf sie  zu, lernt die Person, die dem geliebten Mann ebenfalls nahe steht, besser kennen -und stellt vielleicht sogar fest, dass es einzig und allein ihre Eifersucht war, die sie beinahe um eine wunderschöne Erfahrung gebracht hätte-nämlich die, dass besagte vermeintliche Konkurrentin eigentlich eine tolle Frau ist, die sie unter anderen Umständen sofort sympathisch gefunden hätte.

Dinge neu denken

Mal ehrlich…wie groß ist Dein Bekanntenkreis? Hast Du EINE beste Freundin, mit der Du ALLES teilst und keinen Menschen sonst? Oder magst Du verschiedene Menschen, weil sie jeweils ihr einzigartiges Wesen besitzen? Warum ist das bei Freundschaften vollkommen in Ordnung aber  z.B. für Beziehungen ein No-Go?  So oft möchten wir jemandem näher kommen und“dürfen es nicht“. Müssen uns vielleicht sogar richtig böse Kommentare deswegen gefallen lassen, von denen “ Beziehungszerstörerin“ noch der höflichste ist? Gehört uns ein Mensch? Nein! Ist es wirklich Liebe, wenn wir jemanden nötigen, sich festzulegen, anstatt ihn frei zu lassen?  Ich gestehe: Lange Zeit war ich dieser Ansicht. Eins plus Eins gleich geschlossene Gesellschaft-Punkt!  Dann begegnete mir jemand, der mir sozusagen beibrachte, was eigentlich die wahre Bedeutung des Wortes Liebe ist. Und: Freunde: Ich verrate Euch was: Die wahre Bedeutung des Wortes Liebe ist NICHT Besitzanspruch! Liebe bedeutet, jemanden frei zu lassen, ihn nicht einzuschränken. An seiner Seite zu sein, aber nicht, ihn festzuhalten. Seitdem ich diesen Menschen kenne, bin ich durch einen Veränderungsprozess gegangen und habe festgestellt-obwohl der Weg dahin sehr schmerzhaft war- es  lohnt sich, von einer faszinierenden Theorie hin zu einer gelebten Praxis zu kommen oder wie Pia und Clara es formulieren: Wir können alle Menschen lieben.

Herzlich Eure 

Felicitas

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