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Geschützt: 10 Dinge, die Du tun kannst, um nachhaltig zu reisen

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Wie Nina mein Leben bereicherte…

Was denkst Du über Rituale?

Bist Du in der Vergangenheit schon damit in Kontakt gekommen?

„Sicher“. Wirst Du jetzt sagen:  Die Gute-Nacht-Geschichte als Kind, wenn Du schon älter bist, dann vielleicht „das samstägliche „Baderitual“ …

Aber auch der Kirchgang am Sonntag  und an Weihnachten, Ostern etc…

Taufe, Kommunion/ Konfirmation, Hochzeit, Beerdigung…das alles sind Rituale.

Was ein Ritual für Dich tun kann, das habe ich in einem früheren Blogartikel bereits beschrieben. Wenn Dich das interessiert, dann schau gern hier https://originallymedotblog.wordpress.com/2018/05/22/mindhacks-das-passiert-wenn-du-deine-absichten-und-ziele-mit-ritualarbeit-unterstuetzt/

Wiederentdeckte Ritualarbeit

Naturspiritualität als Alternative zur klassischen Religion hat sich zunehmend zum Trend entwickelt. Ich hatte von je her eine Vorliebe für Ritualarbeit und fühlte mich früh dem Wicca verbunden.Nichtsdestotrotz bin ich auch klassisch katholisch-für mich ist das kein Widerspruch. Erstens-so meine ich-ist Gott in allem zu finden, auch und gerade in der Natur, weswegen es für mich völlig selbstverständlich ist, auch Naturspiritualität zu praktizieren und zweitens hat beides eine eigene Qualität, die mein Leben bereichert und vervollständigt.

Im letzten Jahr, zu meinem Geburtstag, wollte ich mir einen lang gehegten Traum erfüllen. Ich wollte mich taufen lassen. Das hatte einen persönlichen Hintergrund.

Da eine klassische Taufe aus verschiedenen Gründen für mich  nicht in Betracht kam,  ( u. a. deswegen,  weil ich draußen an einem bestimmten Platz getauft werden wollte und das seitens der Kirche nicht möglich ist) suchte ich ursprünglich nach einer freien Theologin. Doch während meiner Suche stieß ich auf Nina, die zwar keine Theologin, sondern von Haus aus Pädagogin ist, jedoch trotzdem genau die Richtige für mich war. Nina ist Ritualbegleiterin. und arbeitet mit „alten Ritualen“. Der Beruf der Ritualbegleiterin ist dem der freien Theologin ähnlich, jedoch sind Ritualbegleiterinnen noch freier und flexibler, was die Gestaltung des Rituals  betrifft.

Ich selbst kannte bis dahin nur die Rituale aus dem Wicca, von denen ich sehr begeistert bin!

Ninas Basis ist der Schamanismus. Sie entwickelt jedes Ritual individuell für ihre Klienten, ist dabei sensibel, herzlich, liebevoll und sie hat die großartige Gabe, sich perfekt in Menschen hineinversetzen zu können. Sie ist jedem das, was er sucht -was unglaublich schön ist, wenn man ihre Klientin sein darf-persönlich finde ich es zudem echt bewundernswert!

Das Ritual, das sie für mich entwickelte, war eine traumhafte Erfahrung, die ich immer in Erinnerung behalten werde! Sie ließ meine Ideen und Vorstellungen lebendig werden und setzte sie so um, dass ich mich perfekt verstanden fühlte. Es war, als würde sie meine Gedanken lesen…Dennoch trug die ganze Zeremonie auch ihre Handschrift.

Durch Ninas wunderbare Persönlichkeit und ihr großes Einfühlungsvermögen.

Nina ist ein großartiger und vielseitig begabter Mensch! Sie verkauft zusätzlich zu ihrer Tätigkeit als Ritualbegleiterin  auch Ritualtücher, die sie selbst bemalt und sie ist ein echtes musikalisches Wunderkind! Nur durch privaten Gesangsunterricht schafft es die unglaublich begabte Sängerin, ihre Klienten und ihr Publikum mit ihrer Stimme zu begeistern. Wer ein Ritual bei Ihr bucht, der kommt in den Genuss, sie auch als Sängerin erleben zu dürfen.

Fasziniert und verführt…

Es war ein erster und sehr angenehmer Kontakt mit dem Schamanismus. Daraufhin beschloss ich, mich näher damit zu beschäftigen.

Diejenigen von Euch, die Wicca kennen, wissen: Dort  bearbeitet man u.a.  Kerzen, man ritzt Symbole hinein, reibt sie mit ätherischem Öl ein, wälzt sie in Kräutern, entzündet sie dann und konzentriert sich auf das, was man  erreichen will. Oder man stellt einen Puder her und parfümiert ihn mit ätherischem Öl und färbt ihn in der Farbe seines speziellen Anliegens, z.B: rot und pink für Liebe, grün und Gold für Glück etc…den Puder benutzt man dann, um z.B. Briefe damit zu bestäuben.

Schamanismus-die „alte “ Naturspiritualität

Der Schamanismus geht noch einen Schritt weiter. Dort gibt es u.a.. symbolische Übungen, wie: Ein Schwimmbad oder ein Gewässer besuchen-möglichst zu einer Zeit, zu der man relativ ungestört ist, und z.B. mit dem Rücken zum Wasser stehen und sich dann hineinfallen zu lassen als Vertrauensübung für Menschen, die ihr Vertrauen dem Leben gegenüber eingebüßt haben. Für Wünsche knotet man  etwa bunte Fäden an Äste oder zur Umwandlung von negativen Gefühlen verbrennt man in einem Lagerfeuer alles, was man transformieren will.( das hat man zuvor entweder auf Zettel notiert oder man wirft symbolisch Gegenstände ins Feuer, wie beispielsweise dornige Äste als Symbol für Selbstzweifel)

Den Kopf frei laufen oder sich einem Baum anvertrauen

Ein weiteres, bedeutendes Ritual aus dem Schamanismus ist die so genannte „Medizinwanderung“.  Wenn es einem schlecht geht, dann macht man eine lange Wanderung und denkt dabei über sein Problem nach, während man auf Zeichen aus der Natur achtet, die einen hinsichtlich möglicher Lösungen inspirieren.

Oder man bittet einen Baum um Schutz, beispielsweise eine Eiche. In einer kurzen Meditation stellt man sich vor, dass man das akute Gefühl der Schwäche und Machtlosigkeit an die Eiche abgibt und diese gibt einem dafür Stärke zurück.

Intuition und Kreativität als Coaching Tool

Der Grund, warum diese Rituale so kraftvoll sind, ist der, dass man symbolische Handlungen ausführt und Probleme nicht ausschließlich über den Verstand löst, sondern auch und vor allem durch die Intuition.

Die alte Naturspiritualität erlaubt uns, ganz neue Perspektiven auf Dinge zu entwickeln und uns wieder spüren zu lernen.

Was mich betrifft: Ich bin zum Fan geworden!

Schamanismus ist ein echtes „Allroundtalent“: Du kannst mit ihm Lebensereignisse in einer wesentlich  individuelleren, freieren und flexibleren Art feiern und Du kannst ihn aktiv als Coaching Tool für Dich und Deine persönliche Weiterentwicklung nutzen.

Wenn also gerade eine Familienfeier bei Dir ansteht oder Du eine wunderbar kreative Methode  suchst,  um persönliche Herausforderungen zu bewältigen, dann versuch es doch auch gern mal…

Ich wünsche Dir von Herzen viel Freude und hilfreiche  Erkenntnisse dabei!

Ritualbegleitung:

Buchtipps zum Thema : produkt-details.html?gclid=CjwKCAjwm-fkBRBBEiwA966fZCMN1QnPczsIFdEHntePiIf3URUJdED8UJO9AwWDwZ16xLpgcfLTEBoCFEoQAvD_BwE&adcode=232Q30Z22A12K

https://www.hugendubel.de/de/buch/jennie_appel-wer_wachsen_will_braucht_starke_wurzeln_mit_cd-26155204-produkt-details.html?originalSearchString=wer%20wachsen%20will%20braucht&internal-rewrite=true

Credits: Ich widme diesen Artikel #Nina Doulgeris, einer wunderbaren und faszinierenden Persönlichkeit,  in tiefer Verbundenheit und großer Sympathie. 

Herzlich Deine

Felicitas

 

 

 

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Wie Dir Achtsamkeit dabei hilft, das Alleinsein zu genießen

Kannst Du Dich noch an Deine Kindheit erinnern?

Als Du beim Spielen Zeit und Raum vergessen hast?  Wie hast Du Dich dabei gefühlt?

Ich kann mich noch gut daran erinnern und ich habe mich dabei entspannt gefühlt und war völlig eins mit mir selbst…

Leider geht uns als Erwachsenen diese Eigenschaft in der täglichen Hektik verloren-schade! Ich entdecke sie gerade wieder. Seit kurzem absolviere ich ein 8-Wochen Achtsamkeitstraining. 

Eine der ersten Übungen war es, sich hinzusetzen und 10 Minuten lang eine Atem-Meditation zu machen. Mit offenen Augen, das war die Herausforderung dabei.

Als ich im Workbook diese Anweisung für die Hausaufgabe fand, war ich zunächst nicht begeistert! Persönlich kann ich besser mit geschlossenen Augen meditieren, weil es mir hilft, die Außenwelt wirklich auszublenden und bei mir zu sein. Dennoch versuchte ich es-und war überwältigt!

Was passiert, wenn Du eine Achtsamkeitsmeditation machst

Der Effekt ist spektakulär! Du wirst:

  • Sehr ruhig
  • verbindest Dich mit Dir selbst und lernst, Dich wieder wahrzunehmen 
  • lernst, völlig im Hier und jetzt zu verbinden und im Augenblick aufzugehen
  • Wirst konzentrierter und entspannter
  • Kannst Dich in Stress-Situationen schneller zurückholen
  • Kannst Dich Unangenehmem besser stellen, weil Du jederzeit ein Tool zur Verfügung hast, um Dich mit Dir selbst zu verbinden und so in die Ruhe zu kommen
  • Du wirst viel ausgeglichener

Warum sehr viele  Menschen das Alleinsein nicht aushalten können

Leider ist es heutzutage so, dass die meisten Leute Angst vor dem Alleinsein haben, weil sie nichts mit sich anzufangen wissen. Anstatt sich Zeit zu nehmen, sich selbst kennen zu lernen, flüchten sie ins Außen und ernten dafür auch noch gesellschaftliche Anerkennung, weil man  sich in unserer modernen Gesellschaft fast nur noch über Gemeinschaft definiert. Man weiß nicht mehr, wer man ist, wenn keine Community um einen herum ist, zu der man gehören kann. Auch die Furcht davor, sich selbst zu begegnen und Dinge zu spüren, die einen aus der Bahn werfen, spielt eine große Rolle.

Die Stille kann den Ungeübten erschlagen…

Ich verstehe das sehr gut, denn während meiner Auszeit in einem Kloster, damals , als ich gerade meinen Ehemann verloren hatte, ging es mir auch so, dass ich die Stille kaum aushielt und ich brach dann auch ab. Kein Radio, kein Fernseher, kein Computer, kein Telefon. Nur lesen oder laufen oder Fahrrad fahren. Was normalerweise kein Problem für mich gewesen wäre, weil ich Unterhaltung zwar mag und will, jedoch nicht brauche, war während dieser Zeit für mich unerträglich.

Heute als Achtsamkeits-Praktizierende hätte ich damit kein Problem mehr. Über unseren Atem können wir  uns  jederzeit mit dem Moment verbinden und wunderbare Dinge erfahren:

  • wir spüren uns selbst 
  • über achtsames Essen lernen wir wieder richtig zu genießen
  • Meditation mit offenen Augen macht uns bewusst, wie viel Schönes es um uns herum gibt, für das wir unendlich dankbar sein können
  • Achtsamkeit lehrt uns Respekt und Wertschätzung für alles, was wir haben
  • Wir werden ruhiger, gelassener und geduldiger, lernen, dass  wir  innere Zustände verlassen können, wenn sie uns nicht gut tun
  • Wir werden bescheiden und entwickeln wieder ein Fülle-Bewusstsein

Achtsamkeit und Entspannung-wo ist der Unterschied?

  •  Achtsamkeit bedeutet, komplett in der Gegenwart anzukommen und nichts  außer dem wahrzunehmen, was gerade ist. Es bedeutet, sich selbst intensiv zu spüren, den Augenblick intensiv zu spüren.

Der Rapper Cro hat das mal in einem seiner Texte sehr treffend beschrieben. Dort hieß es sinngemäß: „Wir sind ständig auf der Jagd nach dem perfekten Moment und wenn er dann da ist, sind wir zu beschäftigt damit, ihn für Social Media zu dokumentieren und dann ist er vorbei, ohne, dass wir ihn selbst bewusst genießen konnten“

  • Entspannung bedeutet, sich durch Meditation mit inneren Bildern, Autogenes Training oder Progressive Muskelentspannung etc. in bewusst in einen Entspannungszustand zu versetzen.

Merke: Entspannung ist zwar ein Nebeneffekt von Achtsamkeit aber sie ist nicht die Achtsamkeit selbst, während Entspannungstraining dazu dient, sich in einen Entspannungszustand zu versetzen.

Warum wir wieder mehr Achtsamkeit in unserem Leben brauchen

Sei mal ehrlich: Wie läuft Dein typischer Tag ab?  Wahrscheinlich quälst Du Dich morgens müde aus dem Bett, schlingst hastig und im Stehen Dein Frühstuck rein und  kippst einen Kaffee hinterher, während Du in Gedanken  bereits im Büro bist und an die tausend Dinge denkst, die anstehen-oder noch schlimmer: Du frühstückst gar nicht, stürzt morgens aus dem Haus, schaltest Deinen inneren Motor von null auf hundert ohne Treibstoff und brauchst am Tag vier, fünf Energydrinks, um ihn überhaupt durchzustehen. Du tust ständig mindestens zwei Dinge gleichzeitig und hältst das für normal, weil Dir vom Internet und Deinem Umfeld eingeredet wurde, dass „multitasking total normal ist und man das können muss“, während Du eine E-Mail  am Computer schreibst, hast Du nebenher immer ein Auge auf dem Display Deines Mobiltelefons und checkst die Nachrichten, beantwortest Anrufe etc.pp…

Hey! Das musst Du bringen, sonst bist Du ein Loser!

Abends geht der Stress genauso weiter: Du schleppst Dich nach der Arbeit in Deinen Fitnessclub, wo Du mit all dem Koffein im Blut ein, zwei Stunden lang anstrengendstes Cardio-Training absolvierst und am Wochenende willst Du Dir ja auch von niemandem sagen lassen, Du seist eine langweilige Schlaftablette-also gehst Du mit Deinen Freunden natürlich feiern und der Haushalt will auch erledigt werden…

Na? Wie liest sich das für Dich? Wunderst Du Dich gerade darüber, dass Du nicht schon längst in der Klinik gelandet bist?

Mach Schluss mit Gemeinschsaftszwang, Multitasking und Dauerstress-Dir zuliebe!

Ich möchte Euch alle herzlich dazu einladen, es selbst mal zu versuchen mit dem Achtsamkeitstraining! Ihr werdet erstaunt sein, was Euch das bringt.

Wenn Ihr über Achtsamkeitstraining lernt, Euch wieder wahrzunehmen-was Euch gut tut, was Euch schadet, wo Eure persönlichen Grenzen liegen, was Ihr wollt, was Ihr nicht wollt, dann werdet Ihr auch nicht mehr abhängig vom Außen sein, von Gesellschaft, von Meinungen und Anforderungen, Ihr werdet Eure eigenen Standards definieren und nach ihnen leben und  in Euch ruhen. Denkt daran: Jemanden zu wollen, bedeutet, aus innerer Stärke  und Freiheit heraus zu agieren-jemanden zu brauchen, weil man sich selbst nicht aushält oder aus einem gesellschaftlichen  Zwang  entsprechen „muss“  ( Einzelgänger sind Loser) ,  bedeutet, aus Abhängigkeit und  innerer Instabilität heraus zu agieren-mit den entsprechenden Nebenwirkungen. ( Gruppenzwang nachgeben, Dinge gegen Eure Überzeugung tun, Euch selbst zu verlieren etc….)

Was ist Euch lieber?

Widmet Eure Zeit dem Menschen, der es Euch zuerst wert sein sollte-Euch selbst! Verbringt möglichst viel Zeit allein und lernt Euch richtig gut kennen. Es ist das größte und wertvollste Geschenk, das Ihr Euch machen könnt.

 

Herzlich Eure

 

Felicitas#Happysolista

 

 

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Warum die Diagnose nicht immer Aufschieberitis heißt und wie Du wirklich ins Tun kommst

Kennst Du das auch? Du willst etwas Bestimmtes schon länger tun und „kommst“ einfach nicht dazu?

Vorhaben und Projekte entwickeln sich zum „ewigen To Do“ auf Deiner Liste?  Die meisten Menschen, denen man davon erzählt, würden wahrscheinlich sagen:“ Klar-typischer Fall von Aufschieberitis.“ Wirklich?

Ich habe festgestellt, dass es sehr oft andere Gründe hat, dass wir etwas einfach nicht abgearbeitet bekommen.

 

  • Hast Du überhaupt Platz für diese Aufgabe?

 

Sehr oft machen wir den Fehler, Dinge „so nebenher“  erledigen zu wollen. Neben dem daily business. Das klappt selten. Bei mir ist jede Minute eines jeden Tages verplant und deshalb muss ich bei außerordentichen Aufgaben, wie z.B. der Steuererklärung extra Zeit reservieren, um alle Unterlagen zusammenzustellen und zu verschicken, deshalb hier mein erster Tipp:

Reserviere Dir „deep work time“

Ungestört an einer Sache arbeiten zu können, gibt Dir nicht nur die Möglichkeit, Deine geplante Tagesstruktur einzuhalten, sondern  lässt Dich auch schneller mit der Aufgabe fertig werden.

 

  • Was blockiert mich speziell bei der unerledigten Aufgabe?

Oft ist uns auch nicht klar, was genau uns blockiert. Wenn es kein „eat the frog-job“ ist, dann gibt es ja eigentlich keinen Grund, warum wir eine Aufgabe nicht erledigen können. Warum also fällt uns das so schwer? Meist trifft einer von diesen zwei Gründen auf die Aufgabe zu:

  • Die oben erwähnte reservierte Zeit fehlt uns
  • Wir vergeben bezüglich der Aufgabe eine niedrige Priorität

Das können wir ändern. Aufgaben und Tätigkeiten, die nicht der Tagesdringlichkeit oder einer situativen Dringlichkeit entsprechen, wie z.B. administrative To Do´s ( Steuerunterlagen zusammenstellen, Planungen machen etc.) sollten nicht unter der Überschrift: „Mach ich irgendwann mal“ stehen. Insofern  müssen wir ihnen eine höhere Priorität einräumen. Sie müssen uns wichtig genug sein, dass wir sie erledigen wollen. Was also tun?

Die renommierte Zeitmanagement-Expertin Cordula Nussbaum empfiehlt eine so genannte „reisende To Do-Sammlung“. Dort werden alle Aufgaben notiert, die „auch noch“ erledigt werden müssen und immer, wenn ein Zeitfenster dafür offen steht, dann sucht man sich aus dieser Liste eine Sache heraus, die man abarbeitet. So hat man immer den Überblick über seine Aufgaben und man kann niedriger priorisierte Punkte auf dieser Liste nebenher mit bearbeiten.

Ich persönlich finde das ganz wunderbar und wende diese Methode bei mir erfolgreich an.

Die Managementtrainerin Eva Brandt hat in ihrem ersten Buch zum Thema Zeitmanagement ebenfalls einen sehr interessanten Ansatz, der sich gut mit dem von Cordula Nussbaum kombinieren lässt. Sie analysiert zunächst die Persönlichkeit ihrer Klienten und stellt verschiedene Typen vor, z.B. den „Macher“, der den Stress braucht, alles auf die letzte Minute zu erledigen, weil er es heimlich als Herausforderung für sich betrachtet, Dinge auch noch unter dem größten Druck und den unmöglichsten Bedingungen geschafft zu habe. So verursacht sich der „Macher“ seinen Stress selbst und wenn er sich das bewusst macht, kann er es ändern und z.B. die Steuererklärung nicht in der Nacht vor dem Fristablauf „noch schnell“ erledigen.

Sonderfall „Eat the frog“

Hier ist uns klar, was nicht stimmt: Wir mögen die Aufgabe nicht. Hier helfen diese Ansätze ganz besonders weiter:

 

  • Mache Dir alle Ängste und Glaubenssätze zu dem Thema bewusst, um das es bei Dir geht
  • Schaffe Dir die angenehmsten Rahmenbedingungen und behandle Dich selbst liebevoll und geduldig
  • Führe Dir die „Kosten des Nicht-Handelns“ vor Augen
  • Arbeite mit Belohnungen und
  • Führe eine Heldentaten-Liste

 

Beispiel: Du willst endlich einen Überblick über Deine Finanzen haben und Dir die Dinge so organisieren, dass sie Dir nie wieder Schwierigkeiten bereiten können.

Frage Dich:

  • Warum fällt es mir so schwer, mich mit meinen Finanzangelegenheiten zu beschäftigen?( z.B. ich will das Chaos gar nicht sehen, dann komme ich mir als Versager vor)
  • Welche Ängste stehen für mich damit in Zusammenhang ( z:B. die Angst, festzustellen dass ich nicht genug Geld habe)
  • Welche Glaubenssätze habe ich zum Thema Geld? ( z.B. ich werde sowieso nie reich sein)

 

Angenehme Rahmenbedingungen können z.B. so aussehen:

  • Mach Dir schöne Musik dazu an oder einen thematisch passenden, motivierenden Podcast oder schau dabei Deine Lieblingsserie
  • Werte Dich nicht dafür ab und schimpfe nicht mit Dir, weil Du es bisher vermieden hast, das Thema anzugehen. Wenn mein innerer Kritiker mal wieder meckern will, dann schicke ich sofort meine “innere beste Freundin“ an die Front. Sie entgegnet dann nur: „Auch, wenn ich es bisher nicht geschafft habe, das Thema anzugehen, liebe und akzeptiere ich mich so, wie ich bin.“ Wenn mit einem Thema große Angst verbunden ist, dann brauchen wir manchmal mehrere Anläufe, bis wir es schaffen.

Die „Kosten des Nicht-Handelns“-wie die Marketing-Coachess Sandra Holze das so schön nennt- aufzulisten, hilft dabei, die Angst davor, was passieren kann, wenn wir uns  unserer Herausforderung nicht stellen, größer werden zu lassen, als die Angst davor, es endlich zu tun. Mir persönlich hat das immer sehr geholfen-gerade bei starker Angst vor einer bestimmten Aufgabe.

Das Finanzthema betreffend kann das z.B. sein:

  • Wenn weiter meine Augen verschließe, dann bekomme ich ernsthafte Probleme
  • dann kann ich meine Träume vergessen
  • dann werde ich mich immer schlechter fühlen etc.

 

Deine Belohnung  ist neben dem tollen Gefühl, Dich einer angstbesetzten Aufgabe gestellt zu haben z.B. ein Kino-oder Konzertbesuch, eine kleine Leckerei oder was immer Du als Belohnung empfindest.

In Deiner Heldentatenliste kannst Du dann notieren, dass Du es geschafft hast, Deine Angst zu überwinden. Das steigert Deine Motivation für zukünftige „eat the frog –jobs“ und es stärkt Dich auch in Zeiten, wo Du ein Selbstbewusstseins-Down hast.

 

Das waren meine Tipps für Dich und nun wünsche ich Dir viel Freude und Erfolg bei Deinem eigenen Zeitmanagement!

 

Herzlich Deine

Felicitas

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Was tut die Solistin im Winter?

Hallo, meine Lieben!

Kennt Ihr das? Januar und Februar sind „tote“ Monate. Das Wetter ist unwirtlich und man möchte am liebsten daheim vor der warmen Heizung bleiben, weil man permanent friert. Man ist müde durch den Lichtmangel und irgendwie der Meinung, es wäre zu dieser Jahreszeit eh nix los…

Von wegen! Runter vom Sofa und rein ins Wintervergnügen:

Hier sind Happysolista´s 8 beste Tipps für Abwechslung und Action in der kalten Jahreszeit:

1.) Geh auf die Eisbahn!

In jeder größeren Stadt gibt´s eine Eisbahn. Bei uns z.B. ist es die Waldau. Dort kann man nicht nur Eislaufen, sondern es werden auch tolle Events veranstaltet.

  • Eisdisco
  • Motto-Parties auf dem Eis
  • Eistanzkurse

Mach Dir eine Thermoskanne voll heißem Tee oder Kaffee, zieh Dich warm an und los geht´s!

2.) Mach einen Kurztrip

Kein Winterwonderland bei Dir zuhause? Dann mach doch einen Tagesausflug oder einen Kurztrip über´s Wochenende!

Wir haben Glück, denn bei uns ist eines der Top Skigebiete in der Nähe: Der Feldberg und im Januar/ Feebruar liegt dort meist auch Schnee!

Schau einfach, welches Wintersportgebiet von Deiner Stadt aus am nächsten zu erreichen ist und plane-je nach verfügbarem Budget- einen Tagesausflug oder auch einen Kurztrip über´s Wochenende. Vielleicht kannst Du ja sogar-falls Du nicht Skifahren kannst-einen Grundkurs oder Langlaufkurs buchen, z.B: über die bekannten Portale für Erlebnisgutscheine.

https://www.jochen-schweizer.de/on/demandware.store/Sites-JSShop-Site/default/Default-Start?src=googledebjochenschweizer&gclid=Cj0KCQiAg_HhBRDNARIsAGHLV52_Y3HFPX3yAftQGw6MwIaz1UQlo2qNL5_6c7WHmE7nyHK6Q0vmRs8aAtZ-EALw_wcB&gclsrc=aw.ds

https://www.mydays.de/?wt_ga=400645100_301190809818&wt_kw=mydays_e&gclid=Cj0KCQiAg_HhBRDNARIsAGHLV51TBDgm3JI-WF9anQf83Oe22Zq3Bv0GoAtJP0aOho5nHZkGwA5Y0tUaAjJlEALw_wcB&gclsrc=aw.ds

3.) Da wir gerade von Erlebnisgutscheinen sprechen…wie wäre es mal mit einem ganz besonderne Kochkurs, z.B. „Erotic Food“  oder einem „Dinner im Dunkeln“?  Stöbere mal und mach das Erste, das Dich anspricht-ganz spontan…

4.) Wie wäre es mit etwas Wellness?

Geh in ein schönes Wellnessbad in Deiner Stadt! Ich besuche gern die Schwabenquellen, das ist unser exklusivstes Wellnessbad in Stuttgart im SI-Centrum. Bei tropischen Temperaturen und in wunderschöner Atmosphäre relaxen-das macht im Winter Laune!

Eine weitere wunderschöne Wellness-Anwendung ist Floating. Du liegst dabei in einem Becken mit warmem Salzwasser und „schwebst“ ca. eine Stunde lang wahlweise zu meditativer Musik , entweder im Dunkeln oder bei gedämpftem Licht-herrlich! Angebote für Floating gibt es beim Deutschen Floating-Verband, der bundesweit Anbieter listet. http://www.floating-verband.de/drupal/anbieter

4.) Informiere Dich!

Gerade zu Jahresanfang finden viele Messen und Vorträge statt. Suche Dir Themen, die Dich interessieren und besuche diese Veranstaltungen! Es gibt nichts Aufregenderes, als total inspiriert von einer schönen Messe zurück zu kommen und tausend Ideen im Kopf zu haben-oder viele interessante Informationen…

Ich war z.B. am vergangenen Sonntag auf der Messe „Trau Dich“ . Ich will zwar nicht heiraten aber mich interessieren. Schmuck, Floristik und Konditorkunst. Aus allen drei Bereichen waren Unternehmen vertreten, sodass ich super Bezugsquellen für Backkurse ausfindig machen, Inspirationen für Floristikobjekte sammeln und höchst interessante Gespräche über die neusten Techniken und verwendeten Metalle im Bereich Schmuck führen konnte.

Termine findest Du unter dem Stichwort „Messe“  und dem Namen Deiner Stadt bzw. der nächstgrößeren, in der Nähe liegenden Stadt. Vorträge werden in Stadtmagazinen, wie Lift angekündigt.

6.) Kultur

Magst Du Kunstmusik? ( falls Du Dich jetzt fragst, was das ist: Kunstmusik lautet die korrekte Bezeichnung der oft fälschlich als „Klassik “ bezeichneten Musik, also die Werke großer Komponisten, wie Mozart, Beethoven, Strauß etc…)

Ich liebe Kunstmusik! Besonders die Epoche der Romantik , der Wiener Klassik ( =Epoche der Kunstmusik) und auch das Barockzeitalter haben es mir musikalisch angetan.

Warum nicht mal wieder in ein schönes Konzert gehen? Ich kann Euch versprechen, das nährt die Seele!

…und wenn das Wetter wirklich nicht zum Ausgehen taugt…

7.) Plane Dein bestes Jahr!

Mach es Dir daheim gemütlich und plane all das, was Du in den kommenden Monaten erleben willst. Dann hast Du jede Menge gute Aussichten und am Ende des Jahres viel zu erzählen-nicht zu vergessen: All die schönen Erinnerungen…

8.) Kümmere Dich um all das, was Du bei schönem Wetter immer aufschiebst

Mach Ordnung, räum all die Ecken auf, in denen sich alles mögliche Gedöns sammelt, das nur dort landet, weil es keinen anderen Platz hat. ( solche unordentlichen Ansammlungen von irgendwelchem Zeug heißen bei uns „Maukeneschtle“, was soviel bedeutet, wie „heimlicher Vorratsort)

Ordnung machen macht ein gutes Gefühl und dann kannst Du bei schönem Wetter auch mit gutem Gewissen wieder unterwegs sein und Deine Freizeit genießen!

In diesem Sinn: Einen schönen und ereignisreichen Jahresstart!

 

Herzlich Deine

Felicitas

 

 

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Warum so viele Menschen Angst vor dem Alleinsein haben

Hallo, meine Lieben!

Habt Ihr Euch schon mal gefragt, warum so viele Menschen regelrecht Angst davor haben, allein zu sein?

Mir begegnen sie jeden Tag, die Menschen, die an ihren Mobiltelefonen hängen, wie die Ertrinkenden. Es macht mir den Eindruck, als wollten sie damit sagen: Seht her, ich bin ja so begehrt. Es scheint fast, als wäre es für sie das Schlimmste, wenn jemand dächte, sie hätten niemenden, mit dem sie reden können.

Überall  ist nur von „Gemeinschaft“ die Rede und davon, dass man nur „gemeinsam etwas erreichen könne“. Viele Menschen scheinen andere regelrecht zu brauchen. U.a.:

  • Um Ziele zu erreichen
  • Um jemanden bei sich zu haben
  • Um nach des anderen Meinung zu fragen, damit sie einen „Vergleich“ haben zu ihrer eigenen
  • Um sich Restaurants, Kitas, Ärzte etc… empfehlen zu lassen

Wenn ich allein unterwegs bin, so wie gerade kürzlich an Silvester, dann werde ich sofort von jedem angesprochen und in ein Gespräch verwickelt.

Es ist, als ob man einen Einzelgänger nicht ertragen kann.

Warum sind Menschen so verunsichert, wenn sie einem Einzelgänger begegnen?

  • Die meisten Leute denken tatsächlich, Alleinsein wäre ein Makel. Im Social Media-Zeitalter haben auch die Allerwenigsten gelernt, mit sich selbst zurecht zu kommen. Ein Leben rund um „sharing with friends“ ist alles, was sie kennen
  • Zudem herrscht das Vorurteil, jemand, der allein ist, sei ein Freak, mit dem niemand etwa zu tun haben will
  • In meinem Alltag ist es mir oft passiert, dass ich diskriminiert wurde. Menschen schauten mich schief an, waren irritiert oder versuchten sofort, mich zu „integrieren“.

Früher war ich wütend-heute bin ich nachsichtig

Natürlich nervt mich die plumpe Art mancher Leute noch immer-insgesamt  bin ich heute aber nachsichtiger mit Menschen, die sich seltsam verhalten, mich misstrauisch beäugen, unhöflich sind etc…

Wenn mir so jemand gegenübersteht, dann denke ich mir immer, dass aus seinem Verhalten die pure Angst und Abwehrhaltung spricht, denn die meisten würden lieber in einer ungesunden oder richtig schlimmen Beziehung bleiben, als auf sich gestellt zu sein-unser evolutionsbiologisches Erbe.

Sie befürchten, dass sie nicht fähig sind, ein Leben allein zu bewältigen.

Neulich sprach ich mit einem Taxifahrer darüber. Er meinte: „Allensein erfordert Stärke und die meisten Menschen sind zu schwach dazu“.

Das halte ich für plausibel.

Solo ist das neue sexy!

Wenn  all diese Menschen wüssten, wie schön es ist, bei sich selbst und in sich selbst zuhause zu sein, das eigene Leben autark führen zu können, andere Personen nicht zu brauchen, sondern bewusst zu wollen-und auch das: Handverlesen-dann würden sie vielleich ihre Angst verlieren und feststellen, dass jemand, der gelernt hat, Selbstbewusst und selbstständig  im Leben zu stehen, seine Angelegenheiten allein zu regeln, auszugehen oder zu reisen ohne, dass jemand bei ihm ist,  sich eine eigene Meinung zu bilden und so ein Urteilsvermögen zu entwickeln,  eine viel höhere Lebensqualität hat, als jemand, der das nicht kann und das bringt Vorteile in jedem Lebensbereich!

Angst ist eine schlechte Ratgeberin, denn sie legt uns Fesseln an und raubt uns unsere Freiheit.

Denkt mal darüber nach…

 

Herzlich

Eure Felicitas